Woraus ein guter Prompt besteht
Gute Prompts sind konkret. Sie enthalten in der Regel vier Bausteine:
- Rolle und Ziel: Was soll die KI tun, für wen und wozu?
- Kontext: Welche Informationen braucht sie dafür, etwa Produktdaten, eine Kundenanfrage oder ein Protokoll?
- Format: Wie soll das Ergebnis aussehen, zum Beispiel als Tabelle, Stichpunkte oder E-Mail mit maximal 150 Wörtern?
- Grenzen: Was soll ausdrücklich nicht passieren, etwa keine Preise nennen oder keine Annahmen treffen?
Beispiel aus der Industrie
Schwach: „Schreib eine Antwort auf diese Anfrage.“
Besser: „Du bist Vertriebsinnendienst eines Herstellers für Fördertechnik. Fasse die folgende Kundenanfrage in fünf Stichpunkten zusammen: benötigtes Produkt, Stückzahl, Termin, offene technische Fragen, fehlende Angaben. Erfinde keine Informationen, die nicht in der Anfrage stehen.“
Worauf Unternehmen achten sollten
Was in einen Prompt eingegeben wird, verlässt bei vielen KI-Diensten das Unternehmen. Kundendaten, Zeichnungen oder Preise gehören nur in Werkzeuge, deren Datenschutz- und Vertragsbedingungen geprüft sind. Klare Regeln dafür gehören in eine KI-Richtlinie.
Vertiefen im Magazin
Verwandte Begriffe
Zuletzt aktualisiert: · Redaktion Industrie Digital Verbund · Alle Begriffe im Glossar